Wir nehmen uns derzeitig besonders der Sorgen der Eltern an, die sich eine Betreuung ihrer Kinder in einer christlichen Kita in Bierstadt wünschen. Aktuell wurde das Problem im letzten Jahr, als die katholische Kirche bekannt gab, die Kita bei St. Birgid aufzugeben. Inzwischen ist sie geschlossen. Ihre bauliche Erweiterung, insbesondere zur Betreuung der unter Dreijährigen, war am Platz von St. Birgid nicht möglich. Auch fehlten die dafür notwendigen Finanzmittel. Jetzt sind die Kinder, wie von der Kirche empfohlen, in einer privaten Kita untergekommen, aber eben nicht in einer christlich geführten, in der die Eltern ihre Kinder lieber gewusst hätten.

Unter Raumnot leidet gleichfalls der evangelische Kindergarten. Man möchte erweitern, jedoch sind auch bei der evang. Kirche die finanziellen Möglichkeiten begrenzt. Deshalb lag es für uns nahe, die Möglichkeiten einer ökumenischen Kita zu überdenken. Um das Für und Wider dieses Problems auszuloten, luden wir zu einem informellen Gespräch ein, an dem Vertreter beider Konfessionen und einige betroffene Eltern teilnahmen. Eine Bereitschaft zum Miteinander war in dem Gespräch, das am 16. September stattfand, durchaus erkennbar. Natürlich wären für die Realisierung eines solchen Projektes einige Hürden zu nehmen, insbesondere solche der Finanzierung.

Sollte aber dieses Projekt nicht praktikabel sein, werden wir uns für die Umsetzung der Erweiterungspläne der evangelischen Kita einsetzen. Damit wäre zumindest erreicht, dass Eltern eine christliche Kita anwählen können.

Wir sind sehr zuversichtlich, zusammen mit den politisch Zuständigen, der Kirche und den Eltern das Problem einvernehmlich lösen zu können, damit es auch weiterhin in Bierstadt eine christliche Kita gibt. Über die aktuellen Entwicklungen werden wir Sie selbstverständlich an gleicher Stelle weiter informieren.

Dr. Doris Jentsch und Irmtraut Salzmann

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